Die Gegenwart der Welt und die Gegenwart Gottes (Galaterbrief)

26 04 2009

Viele Christen leben in Gottes Gegenwart, viele in der Welt Gegenwart.

Woran sieht man das? → An ihren Früchten.
Und die Früchte der Welt sind Verderben (Galater 6,7.9), die Früchte der Gegenwart Gottes aber die Frucht des Geistes. „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit”; so schreibt Paulus in Galater 5,22.

An ihren Früchten erkennt man an welchem Tisch gespeist wurde.

Speisen wir am Tisch des HERRN, so tragen wir auch die Frucht des HERRN (oder des Geistes).

Wenn wir aber am Tisch der Welt speisen, was ernten wir? – Je nach dem, worauf wir gesät haben.

Säen wir auf das Fleisch, auf die Begierden, Leidenschaften und Lasten in dieser Welt, so erhalten wir das was Gott den Gottlosen zustellt, – ewiges Verderben.

So lasst uns aber auf den Geist des HERRN säen, aufdass wir die Frucht des Geistes an uns tragen!

Gott möchte uns die Heilsgewissheit schenken, aber dafür müssen wir die Gemeinschaft und damit auch die Gegenwart mit der Welt abbrechen und die Gegenwart Gottes an unserem Leben wirken lassen.

So lasst uns Gott mit einem aufrichtigen Herzen suchen, denn ER erhört alle, die demütigen Herzens sind!

Wenn wir uns danach sehnen, mit der Gegenwart Gottes in der Welt zu leben, so sind wir Licht und Salz in der Welt.

Das Licht und das Salz ist die Frucht des Geistes!

In der Welt fällt man sofort als „Licht” auf, wenn man für einen der es gar nicht verdient hat, Liebe entgegen bringt.

Wir können die Frucht des Geistes nicht aus uns selbst produzieren. Jesus ist der Weinstock, ER bringt das lebendige Wasser (die die Frucht des Geistes ausmacht), das der Vater an den Weinstock gegossen hat, zu uns Sprossen oder Früchten. → Eine Sprosse oder eine Frucht braucht Wasser, wenn es gedeihen soll. Genauso brauchen auch wir das lebendige Wasser, ALLEIN DURCH JESUS CHRISTUS, damit wir zum Leben kommen und Frucht bringen können. Die Frucht des Geistes ist also nur durch Jesus Christus ermöglicht worden, als er für uns am Kreuz hing und starb, damit wir nicht am Kreuz hängen müssen und leben dürfen, – in Ewigkeit!

So lasst uns Jesus von ganzem Herzen suchen, nicht nur im Gottesdienst, sondern jeden Morgen wenn wir aufwachen. David schreibt in den Psalmen: „Lass mich schon am Morgen deine Gnade erfahren!”

Haleluja!

Gott mit dir.





Tempelreinigung

22 04 2009

Bibeltext (Schlachter 1951)

Und er fand im Tempel die Verkäufer von Ochsen und Schafen und Tauben und die Wechsler, die dasaßen. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus, samt den Schafen und Ochsen, und den Wechslern verschüttete er das Geld und stieß die Tische um und sprach zu denen, welche die Tauben feilboten: Traget das von dannen! Machet nicht meines Vaters Haus zu einem Kaufhaus! (Joh. 2, 14-16)

Wir sind auch ein Tempel. – Ein Tempel des Heiligen Geistes.
Und dieser Tempel muss rein sein, weil der Heilige Geist auch rein ist und nur im Reinen leben kann!
Aber diese Reinigung die wir auch für uns brauchen, tut manchmal weh. Es tut weh, wenn Jesus unseren Tempel besuchen kommt, und alles umwirft was ungöttlich ist, um damit den Weg zubereiten, den er mit uns hat.
Wir müssen uns reinigen lassen! Sein Blut wäscht unseren Tempel wieder rein. Die Bibel sagt, dass wir „durch seine Wunden heil geworden“ sind. Das heißt, wie können heilig leben, weil Jesus es uns ermöglicht hat.
Und somit können wir auch einen heiligen Tempel in uns haben, sofern wir es in unserem Leben zulassen!

Gott will uns gebrauchen, dafür hat er 1 einzige Methode die er anwendet:
Er reinigt durch seinen Sohn Jesus unseren Tempel (wenn wir es denn zulassen!!)
Er erfüllt aufgrund der Reinigung den heiligen Tempel mit seinem Heiligen Geist

Lasst uns Gott von ganzem Herzen suchen, damit wir SEINER Reinigung TÄGLICH teilhaftig werden, aufdass wir den verheißenen Geist empfingen und in IHM leben, in IHM bleiben und in IHM wandeln, bis an das Welt Ende.

Gott segne dich!








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