Viele Christen leben in Gottes Gegenwart, viele in der Welt Gegenwart.
Woran sieht man das? → An ihren Früchten.
Und die Früchte der Welt sind Verderben (Galater 6,7.9), die Früchte der Gegenwart Gottes aber die Frucht des Geistes. „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit“; so schreibt Paulus in Galater 5,22.
An ihren Früchten erkennt man an welchem Tisch gespeist wurde.
Speisen wir am Tisch des HERRN, so tragen wir auch die Frucht des HERRN (oder des Geistes).
Wenn wir aber am Tisch der Welt speisen, was ernten wir? – Je nach dem, worauf wir gesät haben.
Säen wir auf das Fleisch, auf die Begierden, Leidenschaften und Lasten in dieser Welt, so erhalten wir das was Gott den Gottlosen zustellt, – ewiges Verderben.
So lasst uns aber auf den Geist des HERRN säen, aufdass wir die Frucht des Geistes an uns tragen!
Gott möchte uns die Heilsgewissheit schenken, aber dafür müssen wir die Gemeinschaft und damit auch die Gegenwart mit der Welt abbrechen und die Gegenwart Gottes an unserem Leben wirken lassen.
So lasst uns Gott mit einem aufrichtigen Herzen suchen, denn ER erhört alle, die demütigen Herzens sind!
Wenn wir uns danach sehnen, mit der Gegenwart Gottes in der Welt zu leben, so sind wir Licht und Salz in der Welt.
Das Licht und das Salz ist die Frucht des Geistes!
In der Welt fällt man sofort als „Licht“ auf, wenn man für einen der es gar nicht verdient hat, Liebe entgegen bringt.
Wir können die Frucht des Geistes nicht aus uns selbst produzieren. Jesus ist der Weinstock, ER bringt das lebendige Wasser (die die Frucht des Geistes ausmacht), das der Vater an den Weinstock gegossen hat, zu uns Sprossen oder Früchten. → Eine Sprosse oder eine Frucht braucht Wasser, wenn es gedeihen soll. Genauso brauchen auch wir das lebendige Wasser, ALLEIN DURCH JESUS CHRISTUS, damit wir zum Leben kommen und Frucht bringen können. Die Frucht des Geistes ist also nur durch Jesus Christus ermöglicht worden, als er für uns am Kreuz hing und starb, damit wir nicht am Kreuz hängen müssen und leben dürfen, – in Ewigkeit!
So lasst uns Jesus von ganzem Herzen suchen, nicht nur im Gottesdienst, sondern jeden Morgen wenn wir aufwachen. David schreibt in den Psalmen: „Lass mich schon am Morgen deine Gnade erfahren!“
Haleluja!
Gott mit dir.